Alte Scheune wird zum Gästehaus mit Praxis

Das Ständerwerk morsch, das Dach undicht: So sah die alte Scheune auf dem Therapie- und Exerzitienhof Ain Karem noch vor einigen Monaten aus. Mittlerweile ist der Umbau zu einem Gästehaus mit Seminar-, Wellness- und Übernachtungsräumen weit fortgeschritten. Dort wird auch Platz für eine therapeutische Praxis sein. Wenn nichts dazwischenkommt, sind die Arbeiten im Herbst abgeschlossen.

Das Besondere: Die alte Scheune, deren ältester Teil aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts stammt,  steht immer noch – allerdings im innern eines komplett neuen Gebäudes. “Wir wollen diesen einmaligen Charakter erhalten”, sagt Michael Schenk. Dafür haben die Dachdecker Gebrüder Wienand das Holz aufbereitet und nur dort Teile ersetzt, wo es wirklich nötig war. Zudem werden alte Fliesen und Türen aus dem Oberbergischen eingesetzt. Ein Hingucker ist die Haustür: Sie ist mehr als 150 Jahre alt.

Im jetzigen Rohbau sind die neuen Räume, die sogar mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind, bereits gut zu erkennen: Im Dachgeschoss des Neubaus gibt es zwei Zimmer, ebenso im Erdgeschoss. Direkt an die alte Scheune, die einen großen Aufenthaltsraum hat, grenzt ein Wintergarten an, der später als Café genutzt werden kann. Zudem hat die Scheune zwei Gästezimmer.