Meditation und Kontemplation

Ziel der der christlichen Meditation ist es, Gott und den Menschen besser kennen und lieben zu lernen. Der Mensch bemüht sich, eine Beziehung zu Gott als Person aufzubauen. Die Meditation kann dabei die Vorstufe zur Kontemplation sein, bei der die Leistung des Menschen zurücktritt und die Selbstmitteilung Gottes ins Zentrum rückt. Kontemplation ist nicht eine bestimmte Gebetsform wie der Rosenkranz, die man einüben soll, sondern die frei geschenkte Selbstmitteilung Gottes.

„Meditari“ heißt: zur Mitte getragen werden, zu unserer Lebensquelle. Wenn wir in der Stille sitzen, lernen wir, unsere Gedanken und Gefühle, die uns ablenken wollen, loszulassen und in Resonanz zu unserem Urgrund zu gehen, mit dem wir ständig verbunden sind. Aus dieser Quelle – die auch Gott oder Urlicht genannt wird – schöpfen wir unsere Lebensenergie und Lebensfreude, Ruhe und Frieden. Vom Alltagsbewusstsein ist dieser Weg oft verstellt.

Verschiedene Impulse wie beispielsweise von Prof. Sabine Bobert, Atemtechniken und Texte mystischer Meister helfen uns, diesen heiligen inneren Raum zu betreten und aus ihm zu schöpfen.

Wir sitzen nach einer kurzen Einführung zweimal 25 Minuten in der Stille und führen eine kurze Gehmeditation zwischen den beiden Einheiten aus. Die Teilnahme steht Erfahrenen wie Nichterfahrenen offen.

Geeignete Sitzgelegenheiten wie Hocker und Sitzkissen stehen in begrenztem Umfang zur Verfügung. Dazu empfehlen wir lockere und bequeme Kleidung.

Hier finden Sie die aktuellen Termine der Meditationsabende im Therapie- und Exerzitienhof Ain Karem.

Damit wir besser planen können, bitten wir bei Mechthild Franke um Anmeldung. Teilnehmer sollten etwa zehn Minuten vor Beginn da sein. Statt einer Teilnahmegebühr erbitten wir eine Spende für das Hilfswerk St. Martin in Höhe von fünf Euro pro Abend.

Der Kosmos hat eine Mitte,
aus ihr kommt alles,
zu ihr führt alles,
um sie kreist mein Leben.